Dow Jones - Archiv


Chartanalyse vom 24.01.2021


Der Wochenchart zeigt, dass der "Crash-Ausflug" aus dem langfristigen Aufwärtstrend nur ein Ausrutscher war. Denn mit KW 22 wurde ein nachhaltiges Zurückkehren in diesen Trend auch auf Monatsbasis geschafft. Ein erneuter Absturz Richtung 18.000 (2. Abwärtswelle) kann nun ausgeschlossen werden. Denn am 09.11.2020 stieg der Dow über das bisherige Allzeithoch, was den langfristigen Korrekturmodus beendet. Als neues langfristiges Ziel können nun knapp 40.000 Punkte genannt werden. Dafür wird der Index aber vermutlich mehr als ein Jahr brauchen.

Rückblick

In den letzten zwei Wochen hat sich an der charttechnischen Situation des Dow Jones wenig, um nicht zu sagen, gar nichts geändert. Weder hat er einen ernst zu nehmenden Rücktest der 30.000/29568 versucht, noch ist ihm ein nachhaltiger Ausbruch Richtung 32.000 gelungen.

 

Fast den ganzen Januar plänkelt er nun seitwärts. Der letzte wirklich dynamische Tag war der 6. Januar 2021, an dem klar wurde, dass die Demokraten auch im Senat die Mehrheit bekommen (denn der Sturm auf das Kapitol war sicher kein Grund ein neues Hoch zu machen).

 

Die 31.000er Marke wirkt wie „Klebstoff“ und scheint den Index nicht loslassen zu wollen. Dabei hätte er in seinem langfristigen Aufwärtstrendkanal bis 32.100 Luft, ohne sich den Kopf zu stoßen.

 

Die kleine grüne Wochenkerze zeigt einen langen Docht und wirkt dadurch kraftlos. Vielleicht ist es aber auch Kraftsammeln?

Ausblick

Weiterhin bleiben die Ausbrüche aus der dreiwöchigen Seitwärtsrange nach oben oder unten fast gleichwahrscheinlich. Mit dem starken Auftritt der Technologiewerte in der abgelaufenen Woche, könnte sich die Waage etwas zu Gunsten der Bullen neigen.

 

So sehe ich den Ausbruch bis auf 32.000 in den nächsten Tagen als die wahrscheinlichere Variante. Allerdings wird das Abtauchen Richtung 29.568 dadurch nur verschoben. Das vor zwei Wochen in Pink eingezeichnete Szenario könnte sich also mit 2-3-wöchiger Verspätung durchsetzen.

 

Sollten die Bullen doch schwächeln, was wir bei einem Tagesschluss unter 30.600 annehmen dürfen, wären 30.000 und 29.882 durchaus gute bullische Einstiegspunkte. Der Stopp dafür muss aber unter 29.568 liegen, was für mich ein ideales Einstiegslevel wäre. Tiefer würde es vermutlich nicht gehen, solange es keine neuen Hiobsbotschaftern von der Coronafront gibt. Kämen solche, wäre auch ein Abverkauf bis 28.495 absolut plausibel.

 

Ich erwarte in den nächsten Tagen die Entscheidung. Die für mich wesentlichen Marken sind (auf Tagesschlussbasis) 30.600 nach Süden und 31.300 nach Norden.

 

Widerstände sind: 31.272, 31.750, 32.000, 32.380, 32.650, 34.150, 39.764

 

Unterstützungen sind: 30.950, 30.793, 30.613, 30.283, 29.821, 29.568 (1j), 28.900, 28.495, 27.399 (1i), 26.144, 26.000, 25.800 (1h), 25.524, 25.000, 24.700 (1g), 24.294, 24.060, 23.730, 23.243 (1f), 22.942, 22.790, 22.179 (1e), 21.200 (1c), 20.735, 20.380 (1a), 20.000 (1)


Die nächste Dow-Jones-Einschätzung folgt in einer Woche am Sonntag, den 31.01.2021. Viele Grüße und bleiben Sie gesund.


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Leseprobe der apunkt-NEWS vom 30.08.2020
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