Dow Jones - Archiv

Chartanalyse vom 03.12.2017


Der Wochenchart zeigt einen intakten und mehrfach bestätigten Aufwärtstrend. Der Bullenmarkt läuft. Mit einer sehr dynamischen Bewegung wurde nun der Aufwärtstrendkanal nach oben durchbrochen. Kurse bis 25.000 scheinen nun möglich - sogar noch diese Jahr.

Rückblick

Was für eine verrückte Woche. Wir hatten ja eine zunehmende Dynamik nach oben vorhergesagt. Aber das war schon extrem. 770 Punkte rannte der Dow von Montag bis Donnerstag zum neuen Allzeithoch bei 24.328 (!). Alles in gieriger Vorfreude auf die Steuerreform.

 

Und dann kam der Freitag. Die Sorge, dass Trump doch in die Russland-Affäre im Wahlkampf 2016 verstrickt ist und das auf die Entscheidung  über die Steuerreform negativen Einfluss haben könnte, ließ den Dow Jones in 40 Minuten um 400 Punkte fallen.

 

Dann kam die Meldung, dass die Republikaner die nötige  Stimmen-mehrheit für die Reform sichergestellt haben. Der Dow stieg bis  Börsenschluss wieder 300 Punkte an.

 

Die Übertreibung wurde also am Freitag intraday abgebaut. Viele wurden aus dem Markt geschmissen, nur um dann zu sehen, wie ihnen der Markt nach oben wegläuft. Eine Marktbereinigung auf höchstem Niveau. Das ist eine gute Voraussetzung für weiter steigende Kurse.

 

Im Wochenchart ist eine gigantische grüne Kerze zu sehen, die nun auch noch die seit 2011 bestehende Eindämmungslinie durchbrochen hat. Das könnte auf eine weitere Trendbeschleunigung hinweisen. Und die Steuerreform wurde tatsächlich am Samstagmorgen durchgewinkt.

Ausblick

Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann und will. Es wird vermutlich noch weiter hochgehen. Vielleicht gibt es am Montag ein „sell on good news“, da die Steuerreform nun von beiden Parlamenten durchgewinkt wurde. Aber ich würde nicht darauf wetten. Es ist die größte Steuerreform seit Ronald Reagan Anfang der 1980er Jahre. Was damals beim Dow Jones abging (bis zum Crash 1987) kann

sich jeder in einem historischen Chart ansehen.

 

Zielbereiche nach oben zu finden, wird immer schwerer. Unser Projektionsziel von 24.356 wurde fast erreicht. Der Intraday-Sturz vom Freitag lässt noch eine Fibonacci-Extension bei 161,8% ermitteln. Diese liegt bei 24.580. Davor ist noch eine 261,8%-Extension der Abwärtsstrecke Mai 2015 bis August 2015 (das waren damals gut 3.000 Punkte) zu finden. Diese liegt bei ca. 24.430.

 

Außerdem haben sich neue Unterstützungsbereiche gebildet: Das 61,8%-  Retracement der letzten Aufwärtswelle liegt aktuell bei 23.660 Punkten. Wichtig ist natürlich auch das Intraday-Tief vom Freitag bei 23.922 Punkten.

 

Spätestens stoppen sollte eine Abwärtsbewegung bei 23.243 Punkten. Ein  Tagesschluss unter dieser Marke (Unterstützung 1f) generiert ein Ziel von 22.179 Punkte.

 

Widerstände sind: 24.328, 24.430, 24.580, 25.000.

 

Unterstützungen sind: 23.922, 23.660, 23.600, 23.243 (1f), 22.179 (1e), 21.600 (1d), 21.200 (1c), 20.850 (1b).


Die nächste Dow-Jones-Einschätzung folgt in einer Woche am 2. Advent, den 10.12.2017. Viel Erfolg und eine gute Zeit.


apunktBasic (BAS1) per 9.3.2018:    +71,9 % seit 10.3.2014 und +19,3 % seit 1.1.2016

 apunktDax (DAX1) per 9.3.2018:    +81,7 % seit 10.3.2014  und +21,6 % seit 1.1.2016 

apunktPremium (NAX3) per 9.3.2018:  +430,8 %  seit 10.3.2014 und +99,9 % seit 1.1.2016   

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Leseprobe der apunkt-Info-Mail vom 13.11.2016
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