Dow Jones - Archiv


Chartanalyse vom 01.02.2026


Der Wochenchart zeigt, dass der "Crash-Ausflug" aus dem langfristigen Aufwärtstrend nur ein Ausrutscher war. Denn mit KW 22/2020 wurde ein nachhaltiges Zurückkehren in diesen Trend auch auf Monatsbasis geschafft. Denn am 09.11.2020 stieg der Dow über das bisherige Allzeithoch, was den langfristigen Korrekturmodus beendet hat. 

Der Ende 2022 gesehene dreiwöchige Ausbruch aus dem langfristigen Kanal war ein Fehlausbruch und wurde typischer Weise mit einer deutlichen Gegenbewegung quittiert. Diese langfristige Welle 3 läuft immer noch und hat das Kursziel 50.300/51.300. 

Der Ende 2024 gesehene Ausbruch über die langfristige Eindämmungslinie war ein Fehlausbruch, der naturgemäß zu weiterer Kursschwäche geführt hat. Diese verstärkte sich und der Test der unteren Trendkanalbegrenzung erfolgte zwangsläufig mit dem Zoll-Crash Anfang April 2025. Diese hat erneut gehalten. Wir sind auf dem Weg zu neuen Hochs. Das nachhaltige Überwinden der langfristigen Eindämmungslinie steht jetzt in Frage. 

Rückblick

Es wackelt beachtlich. Wirklich positive Signale kamen weder vom Zinsentscheid der US-Notenbank noch von den verkündeten US-Quartalszahlen der abgelaufenen Börsenwoche.

 

Der Dow Jones zog sich Tag für Tag immer weiter zurück. Das aber sehr moderat und immer darauf achtend. 48.500 Punkte nicht nachhaltig zu unterschreiten. Technisch ist also nichts Neues passiert.

 

Dennoch sahen wir ein Wochenminus und der Ausbruch über die langfristige Eindämmungslinie im Wochenchart ist nun in höchster Gefahr.

Ausblick

Seit dem 5. Januar befindet sich der Dow in einer Seitwärtsrange zwischen 48.432 und 49.633. Ein Ausbruch mit Tagesschluss deutlich über/unter eine dieser Marken wird die kurzfristige Richtung entscheiden.

 

Da sehr gute Quartalsergebnisse bisher nicht reichten, neue Kursdynamik zu entfachen und auch der nicht so schlechte Ausblick der US-Notenbank keine neue Zinssenkungsfantasie brachte, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch nach unten etwas höher.

 

Dagegen spricht, dass nun die 50-Tage-Linie zur zusätzlichen Unterstützung „angekommen“ ist. Schließen wir deutlich unter der 50-Tage-Linie, wäre das allerdings auch ein zusätzliches Verkaufssignal.

 

Die Folge wäre ein Durchrutschen bis 48.041. Hält auch das nicht, wären die Stationen 47.850-47.000-46.462-45.055. Das natürlich nicht alles in der kommenden Woche, sondern bis Ende Februar. Alle genannten Marken haben das Potenzial als Umkehrpunkte zu dienen.

 

Nur der deutliche Ausbruch über 49.633 zum Wochenschluss verhindert ein Ausweiten der aktuell laufenden Konsolidierung.

 

Widerstände sind: 49.633 (ATH), 50.090, 50.270, 50.400, 52.790

 

Unterstützungen sind: 48.432, 48.041, 47.850, 47.725, 47.347, 47.264, 47.000, 46.693, 46.462, 46.075, 45.792, 45.452, 45.207, 45.055 (1p), 45.000, 44.948, 44.500, 44.350, 43.800, 43.325 (1o), 43.135, 42.832, 42.540, 41.850, 41.350, 40.760, 40.075 (1n), 39.570, 38.500, 38.001, 37.612, 37.123, 37.052, 36.524, 36.293, 36.011, 36.953 (1m), 35.679, 35.315, 35.095 (1l), 34.600, 34.406, 34.148, 33.860, 33.400, 33.337, 32.920, 32.010 (1k), 31.727, 31.430, 31.161, 30.500, 30.206, 29.568 (1j)


Die nächste Dow-Jones-Einschätzung kommt am 08. Februar 2026. Viele Grüße und viel Erfolg.


Nie mehr kopflos - Handel mit System