Dow Jones - Archiv


Chartanalyse vom 25.01.2026


Der Wochenchart zeigt, dass der "Crash-Ausflug" aus dem langfristigen Aufwärtstrend nur ein Ausrutscher war. Denn mit KW 22/2020 wurde ein nachhaltiges Zurückkehren in diesen Trend auch auf Monatsbasis geschafft. Denn am 09.11.2020 stieg der Dow über das bisherige Allzeithoch, was den langfristigen Korrekturmodus beendet hat. 

Der Ende 2022 gesehene dreiwöchige Ausbruch aus dem langfristigen Kanal war ein Fehlausbruch und wurde typischer Weise mit einer deutlichen Gegenbewegung quittiert. Diese langfristige Welle 3 läuft immer noch und hat das Kursziel 50.300/51.300. 

Der Ende 2024 gesehene Ausbruch über die langfristige Eindämmungslinie war ein Fehlausbruch, der naturgemäß zu weiterer Kursschwäche geführt hat. Diese verstärkte sich und der Test der unteren Trendkanalbegrenzung erfolgte zwangsläufig mit dem Zoll-Crash Anfang April 2025. Diese hat erneut gehalten. Wir sind auf dem Weg zu neuen Hochs. Die langfristige Eindämmungslinie wurde endlich überwunden, was nun noch bestätigt werden muss. 

Rückblick

Vor einer Woche hatten wir hier geschrieben, dass der Ausbruch Richtung 50.000 noch möglich sei, wenn Trump seine Aussagen zu Grönland relativiert. Er tat es und es gab auch eine Erleichterungsrally. Doch der charttechnisch angerichtete Schaden war wohl zu groß.

 

Denn es gelang zwar der Rücklauf fast bis zum Allzeithoch. Doch genau dort war Schluss. Die am Dienstag mit Gap-Down unterschrittene Aufwärtstrendlinie konnte nicht zurückerobert werden. Sie wurde am Donnerstag zur Barriere. Freitag gab es schon keinen Versuch mehr, drüber zu kommen.

 

Der Grönlandschock wurde am Dienstag nach dem Feiertag übrigens ganz genau bis zur Unterstützung 48.432 ausgelebt. Dann kam der Pullback.

 

Im Wochenchart wird es nun spannend. Der Freitagsschlusskurs lag ziemlich genau auf der langfristigen Eindämmungslinie, die aktuell noch als Unterstützung fungiert. Doch sollte es zum Wochenschluss darunter gehen, hätten wir einen klassischen Fehlausbruch und schon deshalb deutlichen Abwärtsdruck einzukalkulieren. 

Ausblick

Die neue Börsenwoche könnte also entscheidend für die kommenden Wochen sein. Sollten der US-Zinsentscheid am Mittwoch und US-Quartalszahlen enttäuschen, könnte eine Korrektur in den kommenden Wochen bis in den Bereich 45.000 Punkte drohen.

 

Sollten dagegen positive Nachrichten den Dow Jones auf ein neues Allzeithoch heben, bremst bis Freitag die verlassene Aufwärtstrendlinie und lässt maximal knapp 50.000 Punkte bis Freitag zu.

 

Fallen wir jedoch unter die letzte Woche noch stabile Unterstützung 48.432, geht es direkt weiter bis 48.041. Kommt es ganz dicke, könnte es auch bis 47.000 durchrutschen.

 

Unterstützend wirkt zusätzlich die 50-Tage-Linie (aktuell bei 48.126).

 

Widerstände sind: 49.633 (ATH), 50.090, 50.270, 50.400, 52.790

 

Unterstützungen sind: 48.852, 48.432, 48.041, 47.850, 47.725, 47.347, 47.264, 47.000, 46.693, 46.462, 46.075, 45.792, 45.452, 45.207, 45.055 (1p), 45.000, 44.948, 44.500, 44.350, 43.800, 43.325 (1o), 43.135, 42.832, 42.540, 41.850, 41.350, 40.760, 40.075 (1n), 39.570, 38.500, 38.001, 37.612, 37.123, 37.052, 36.524, 36.293, 36.011, 36.953 (1m), 35.679, 35.315, 35.095 (1l), 34.600, 34.406, 34.148, 33.860, 33.400, 33.337, 32.920, 32.010 (1k), 31.727, 31.430, 31.161, 30.500, 30.206, 29.568 (1j)


Die nächste Dow-Jones-Einschätzung kommt am 01. Februar 2026. Viele Grüße und viel Erfolg.


Nie mehr kopflos - Handel mit System