Der Wochenchart zeigt, dass der "Crash-Ausflug" aus dem langfristigen Aufwärtstrend nur ein Ausrutscher war. Denn mit KW 22/2020 wurde ein nachhaltiges Zurückkehren in diesen Trend auch auf Monatsbasis geschafft. Denn am 09.11.2020 stieg der Dow über das bisherige Allzeithoch, was den langfristigen Korrekturmodus beendet hat.
Der Ende 2022 gesehene dreiwöchige Ausbruch aus dem langfristigen Kanal war ein Fehlausbruch und wurde typischer Weise mit einer deutlichen Gegenbewegung quittiert. Diese langfristige Welle 3 läuft immer noch und hat das Kursziel 50.300/51.300.
Der Ende 2024 gesehene Ausbruch über die langfristige Eindämmungslinie war ein Fehlausbruch, der naturgemäß zu weiterer Kursschwäche geführt hat. Diese verstärkte sich und der Test der unteren Trendkanalbegrenzung erfolgte zwangsläufig mit dem Zoll-Crash Anfang April 2025. Diese hat erneut gehalten. Wir sind auf dem Weg zu neuen Hochs, wobei nun die langfristige Eindämmungslinie überwunden werden muss.
Der Dow Jones schafft es weiterhin nicht über die langfristige Eindämmungslinie im Wochenchart. Er „schrammt“ an ihr langsam nach oben, aber der Befreiungsschlag nach oben bleibt aus.
Ähnliches sahen wir Ende 2020/Anfang 2021und auch vor einem Jahr gab es eine ähnliche Situation. In beiden Fällen musste erst ein deutlicher Rücksetzer erfolgen, um einen neuen Anlauf für den Ausbruch zu nehmen. 2021 gelang der, 2025 -wie wir wissen- gelang er nicht.
Im Tagesschart hat sich die Situation etwas verschlechtert. Denn der Dow hat zum Wochenschluss beide kurzfristigen Aufwärtstrendlinien gebrochen. Diese und der Widerstand (altes ATH) 48.432 stehen nun als Bollwerk im Weg nach oben.
Die kleine rote Wochenkerze hängt weiter an der langfristigen Eindämmungslinie. Vermutlich muss neu Schwung geholt werden, um endlich durchzubrechen.n 48.550 bricht das Eis zur 50.000.
Im umsatzschwachen Handel um die Feiertage werden keine richtungsweisenden Bewegungen passieren. Falls solche doch zu sehen sind, müssen diese dann ab dem 5.Januar bestätigt werden.
Nicht selten sieht man eine kleine Weihnachtsmann-Rally, die dann, wenn der reguläre umsatzstarke Handel im neuen Jahr wieder beginnt, zurückverkauft wird.
Selbst wenn wir doch noch Richtung 50.000 ausbrechen sollten, wäre dass kurzfristig zumindest kaum nachhaltig.
Wahrscheinlicher ist kurzfristig eine Seitwärtsbewegung unterhalb von 48.500 und oberhalb von 47.000 bzw. 46.500.
Das ist das, was wir in den kommenden zwei kurzen Handelswochen erwarten sollten.
Ausbrüche aus dieser Range sind, wie eben geschrieben, nicht überzubewerten und würden vermutlich ab 05.01.26 wieder zurückgenommen.
Widerstände sind: 48.432, 48.887 (ATH), 49.635, 50.300, 51.300
Unterstützungen sind: 48.041, 47.850, 47.725, 47.347, 47.264, 47.000, 46.693, 46.462, 46.075, 45.792, 45.452, 45.207, 45.000, 44.948, 44.500, 44.350, 43.800, 43.325 (1o), 43.135, 42.832, 42.540, 41.850, 41.350, 40.760, 40.075 (1n), 39.570, 38.500, 38.001, 37.612, 37.123, 37.052, 36.524, 36.293, 36.011, 36.953 (1m), 35.679, 35.315, 35.095 (1l), 34.600, 34.406, 34.148, 33.860, 33.400, 33.337, 32.920, 32.010 (1k), 31.727, 31.430, 31.161, 30.500, 30.206, 29.568 (1j), 29.250; 29.010, 28.661, 28.156, 27.850, 27.399 (1i), 26.144, 26.000, 25.800 (1h), 25.524, 25.000, 24.700 (1g), 24.294, 24.060, 23.730, 23.243 (1f), 22.942, 22.790, 22.179 (1e), 21.200 (1c), 20.735, 20.380 (1a), 20.000 (1).
Die nächste Dow-Jones-Einschätzung kommt am 04. Januar 2026. Viele Grüße und viel Erfolg.