Der Wochenchart zeigt, dass der "Crash-Ausflug" aus dem langfristigen Aufwärtstrend nur ein Ausrutscher war. Denn mit KW 22/2020 wurde ein nachhaltiges Zurückkehren in diesen Trend auch auf Monatsbasis geschafft. Denn am 09.11.2020 stieg der Dow über das bisherige Allzeithoch, was den langfristigen Korrekturmodus beendet hat.
Der Ende 2022 gesehene dreiwöchige Ausbruch aus dem langfristigen Kanal war ein Fehlausbruch und wurde typischer Weise mit einer deutlichen Gegenbewegung quittiert. Diese langfristige Welle 3 läuft hat das Kursziel 50.300/51.300 erreicht.
Die langfristige Eindämmungslinie, die wir nun nach dem erneuten "vermeintlichen" Fehlausbruch etwas nach oben adjustiert haben, bremst die Aufwärtsbewegung weiterhin deutlich ein.
Es bleibt offen, ob der Index sein "Bonusziel" 51.300 noch direkt erreicht oder ob zuvor ein Rücklauf zu 1p (45.055 Punkte) erfolgt, was technisch nun die höchste Wahrscheinlichkeit hat.
Gleich am Montag kam es beim Dow Jones zu deutlichen Abverkäufen. Diese wurden zwar am Dienstag zurückgekauft. Entscheiden war aber, dass der Widerstand bei 49.633 auf Tagesschluss nicht geknackt werden konnte.
Das führte am Freitag zu deutlichen Verlusten, die das Tief vom Montag erreichten. Der Wochenschluss lag dann wie am Montag unter der 50-Tage-Linie.
Das Wochenhoch vom Donnerstag lag zudem genau an der bisher nur zu vermutenden Abwärtstrendlinie seit Mitte Februar, die nun bestätigt worden ist. Sie auf Tagesschluss zu überwinden, wäre das Signal für das Ende der Konsolidierung.
Im Wochenchart zeigt sich, dass die langfristige Eindämmungslinie erneut nicht überwunden werden konnte. Das war ein erneuter „kleiner“ Fehlausbruch, was uns veranlasst die Eindämmungslinie etwas nach oben zu adjustieren. Sie spiegelt nun genauer die Realität dar, insbesondere, wann wir wirklich von einem Ausbruch sprechen können.
Aufgrund der seit Samstag bestehenden neuen geopolitischen Risiken steht wohl nun der von uns schon mehrfach angekündigte Test der 48.432/48.000 an.
Es bleibt dabei, dass 48.000 Punkte halten müssen, wenn es nicht bis 47.000 abrutschen soll.
In der aktuellen Lage ist sogar ein Durchrutschen bis 45.000 Punkten (1p) wahrscheinlicher geworden. Tiefer sollte es kaum gehen.
Ein Ende der Konsolidierung setzt einen Tagesschluss über der nun bestehenden Abwärtstrendlinie (seit dem Allzeithoch Februar) voraus. Diese verläuft am Freitag bei ca. 49.450 Punkten.
Widerstände sind: 49.000, 49.499, 49.633, 49.815, 50.090, 50.513 (ATH), 51.180, 52.790
Unterstützungen sind: 48.677, 48.432, 48.041, 47.850, 47.725, 47.347, 47.264, 47.000, 46.693, 46.462, 46.075, 45.792, 45.452, 45.207, 45.055 (1p), 45.000, 44.948, 44.500, 44.350, 43.800, 43.325 (1o), 43.135, 42.832, 42.540, 41.850, 41.350, 40.760, 40.075 (1n), 39.570, 38.500, 38.001, 37.612, 37.123, 37.052, 36.524, 36.293, 36.011, 36.953 (1m), 35.679, 35.315, 35.095 (1l), 34.600, 34.406, 34.148, 33.860, 33.400, 33.337, 32.920, 32.010 (1k), 31.727, 31.430, 31.161, 30.500, 30.206, 29.568 (1j)
Die nächste Dow-Jones-Einschätzung kommt am 08. März 2026. Viele Grüße und viel Erfolg.