Dow Jones - Archiv


Chartanalyse vom 15.02.2026


Der Wochenchart zeigt, dass der "Crash-Ausflug" aus dem langfristigen Aufwärtstrend nur ein Ausrutscher war. Denn mit KW 22/2020 wurde ein nachhaltiges Zurückkehren in diesen Trend auch auf Monatsbasis geschafft. Denn am 09.11.2020 stieg der Dow über das bisherige Allzeithoch, was den langfristigen Korrekturmodus beendet hat. 

Der Ende 2022 gesehene dreiwöchige Ausbruch aus dem langfristigen Kanal war ein Fehlausbruch und wurde typischer Weise mit einer deutlichen Gegenbewegung quittiert. Diese langfristige Welle 3 läuft immer noch und hat das Kursziel 50.300/51.300. 

Der Ende 2024 gesehene Ausbruch über die langfristige Eindämmungslinie war ein Fehlausbruch, der naturgemäß zu weiterer Kursschwäche geführt hat. Diese verstärkte sich und der Test der unteren Trendkanalbegrenzung erfolgte zwangsläufig mit dem Zoll-Crash Anfang April 2025. Diese hat erneut gehalten. Wir sind auf dem Weg zu neuen Hochs. Das nachhaltige Überwinden der langfristigen Eindämmungslinie scheint fürs Erste gelungen. 

Rückblick

Der Dow Jones hat sein großes Ziel abgearbeitet. Das scheint das Fazit der abgelaufenen Börsenwoche zu sein.

 

Der Wochenschluss unter 49.633 zeigt zusätzlichen Korrekturbedarf. Das erreichte Wochentief von 49.085 wird wohl nicht ausreichen.

 

Die 50-Tage-Linie ist auf 48.864 herangerückt und steht wie zuletzt im November nun bald auf dem Prüfstand als Unterstützungsmarke.

 

Im Wochenchart stehen die Ampeln noch auf Grün, denn die langfristige Eindämmungslinie hat als Unterstützung erstmal gehalten. 

Ausblick

So wird es nun in der neuen Woche, die eine kurze ist (Montag ist Feiertag in den USA), darauf ankommen, dass die 50-Tage-Linie zum Wochenschluss gehalten wird.

 

Kritisch kann es bereits werden, wenn das Freitagstief 49.085 unterschritten werden sollte. Dann könnte neben der 50-Tage-Linie auch gleich die Unterstützung 48.432 unter Druck geraten. 48.000 Punkte wären dann nicht mehr weit. Beide Marken sollte man als Mindestkorrektur einplanen.

 

Hält 48.000 nicht, rutschen wir flott 1.000 Punkte tiefer. Als maximales Risiko würde ich bis Ende März den Bereich 45.000 (1p) sehen. Das wären langfristig sehr gute Kaufkurse. Doch so weit läuft es hoffentlich nicht runter.

 

In der kommenden Woche geht es aber erstmal um 48.500/48.000.

 

Nach oben setzt die seit Oktober bestehende alte Aufwärtstrendlinie, die nun nachweislich eindämmend wirkt, Grenzen. Sie lässt bis Ende Februar maximal gut 51.000 Punkte zu.

 

Dazu müssten wir aber erneut das bestehende Allzeithoch (50.513) knacken, was nun schon 1.000 Punkte entfernt ist.

 

Widerstände sind: 49.633, 50.090, 50.513 (ATH), 51.180, 52.790

 

Unterstützungen sind: 49.085, 48.432, 48.041, 47.850, 47.725, 47.347, 47.264, 47.000, 46.693, 46.462, 46.075, 45.792, 45.452, 45.207, 45.055 (1p), 45.000, 44.948, 44.500, 44.350, 43.800, 43.325 (1o), 43.135, 42.832, 42.540, 41.850, 41.350, 40.760, 40.075 (1n), 39.570, 38.500, 38.001, 37.612, 37.123, 37.052, 36.524, 36.293, 36.011, 36.953 (1m), 35.679, 35.315, 35.095 (1l), 34.600, 34.406, 34.148, 33.860, 33.400, 33.337, 32.920, 32.010 (1k), 31.727, 31.430, 31.161, 30.500, 30.206, 29.568 (1j)


Die nächste Dow-Jones-Einschätzung kommt am 22. Februar 2026. Viele Grüße und viel Erfolg.


Nie mehr kopflos - Handel mit System