Dow Jones - Archiv


Chartanalyse vom 01.12.2019


Der Wochenchart zeigt einen intakten und mehrfach bestätigten Aufwärtstrendkanal. Innerhalb dieses Kanals hatte sich seit Dezember November 2018 ein Bärenmarkt herausgebildet. Das geschah in Folge der mehrfach misslungen Ausbruchsversuche aus dem Kanal nach oben. Das Überschreiten der 27.000 war eigentlich ein Zeichen für die Fortsetzung der langfristigen Aufwärtsbewegung. Dem Dow  gelang nun der Ausbruch aus einer Konsolidierungs-Flagge nach oben, was neue Allzeithochs zur Folge hat. Allerdings wird der Index von 2 Eindämmungslinien ausgebremst.

Rückblick

Letzte Woche beklagte ich an dieser Stelle die fehlende Dynamik des Rebounds des Tiefs bei 27.675. Genau diese wurde gleich am Montag nachgeholt und führte den Index mit einem Eröffnungs-Gap nahe an das Allzeithoch.

 

Am Dienstag konnte dieses geknackt werden und am Mittwoch wurde es noch ein kleines Stück nach oben verschoben. Es liegt jetzt bei 28.175 Punkten.

 

Neue Sorgen wegen China ließen den Optimismus aber am Black Friday wieder etwas schwinden. Der Dow gapte am verkürzten Handelstag nach unten und schloss bei 28.051 wieder unter dem Vorwochenhoch.

 

Der Ausbruch vor Thanksgiving über das alte Hoch bei 28.090 konnte also per Wochenschluss nicht bestätigt werden.

 

Die kleine Wochenkerze kam auch mit dem neuen Hoch nicht über die bekannte Eindämmungslinie hinaus. Unterm Strich schiebt der Dow Jones mit seinen Wochenschlusskursen seit 3 Wochen seitwärts. 

Ausblick

Nur ein Wochenschluss am Nikolaustag deutlich über 28.250 kann neue Dynamik aufkommen lassen. Denn dann wäre die Eindämmungslinie geknackt und würde das Potenzial bis zur 29.000 am Jahresende eröffnen.

 

Ich bin weiterhin der Meinung, dass davor noch ein deutlicher Rücksetzer erfolgen müsste. Denn das zweite „Bein“ der aktuell laufenden Konsolidierungsphase fehlt mir noch.

 

Das Ziel dieses „Beins“ wäre ca. 27.350. Dort liegt das schon öfter erwähnte Gap. Außerdem verläuft dort im Wochenchart auch die Aufwärtstrendlinie, die sich seit Anfang 2019 herausgebildet hat.

 

Die erste Zwischenstation und gleichzeitig Mindestziel wäre weiterhin bei 27.675 zu verorten. Auch von dort könnte der Index schon wieder nach oben abdrehen, mit dem Ziel 29.000.

 

Die Jahresendrallye wird abgeblasen bei Unterschreiten des Bereichs 26.700/26.770.

 

Widerstände sind: 28.090, 28.175, 28.350, 28.750, 29.000.

 

Unterstützungen sind: 27.800, 27.675, 27.517, 27.399, 27.347, 26.918, 26.694, 26.603, 26.140, 25.800 (1h), 25.200, 25.000, 24.883, 24.700 (1g), 24.400, 24.244, 24.000, 23.700, 23.400, 23.243 (1f), 22.179 (1e), 21.600 (1d), 21.200 (1c), 20.850 (1b), 20.380 (1a).


Die nächste Dow-Jones-Einschätzung folgt in einer Woche am Sonntag, den zweiten Advent. Viele Grüße und viel Erfolg.


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Leseprobe der apunkt-Info-Mail vom 13.11.2016
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